Württemberg wird evangelisch - Ausstellung

 
 
Württemberg wird evangelisch -
Von der Reformation bis zur Großen Kirchenordnung

Im Mai 1534 kehrte Herzog Ulrich nach der Schlacht bei Lauffen am Neckar mit Hilfe des hessischen Landgrafen Philipp wieder nach Württemberg zurück. Am 16. Mai 1534 wurde in der Stuttgarter Stiftskirche der erste öffentliche evangelische Gottesdienst gefeiert.
Diese beiden Ereignisse markieren den Beginn der Reformation in Württemberg, zwischen Politik und Evangelium. 1559 wurde die Große Kirchenordnung veröffentlicht, vom Reformator Johannes Brenz gesammelt und verfasst, von Herzog Christoph erlassen. Sie hat das kirchliche wie das politische Leben Altwürttembergs bis ins 20. Jahrhundert geprägt. Sie ordnete ein evangelisches Staats-, Kirchen- und Sozialwesen und wurde von anderen Territorien übernommen.
Die Ausstellung zeigt Wege, Wirrungen und Wirkungen der Reformation in ihren gesellschafts- und kulturprägenden Kräften. Sie verfolgt die Spuren der großen Bewegung und ihrer Umsetzung in Württemberg und fragt nach der Bedeutung für heute. In der Stadtkirche zeigen wir über die Sommerferien diese Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart, die eine Zusammenfassung der landeskirchlichen Ausstellung in der Stuttgarter Schlosskirche darstellt.
Die Ausstellung ist geöffnet an den Markttagen:
Dienstag und Donnerstag von 10-12 und von 16-18 Uhr
Samstag von 10-12 Uhr
 


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